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Lese-Tipp für den Monat Juni


Das schöne Cover mit der Biene und dem tropfenden Honig ist so passend für diese spannende Geschichte aus Japan!

Kazuhisa Fukase lebt ein unauffälliges Leben . Er arbeitet in einem Betrieb für Büroartikel und ist für den Vertrieb zuständig. Er hat ein grosses Hobby, ja schon fast eine Leidenschaft, nämlich das Zubereiten von Kaffee. Er lebt sehr zurückgezogen und bescheiden. Eines Tages bekommt seine Freundin einen Brief. Darin steht nur ein Satz: Kazuhisa Fukase ist ein MördeDiese Aussage zwingt Fukase sich der Vergangenheit zu stellen. Vor drei Jahren fuhr er zusammen mit vier Studenten aus Tokio in ein abgelegenes Bergdorf in die Ferien. Nur vier von ihnen sind damals aus diesem Urlaub zurückgekehrt. Was war  passiert in jener Nacht, bei Sturm und Dunkelheit, als keiner mehr nüchtern genug war um ein Auto lenken zu können und der letzte, verspätete Freund noch vom Bahnhof abgeholt werden musste?

Fukase nimmt Kontakt zu seinen alten Studienkollegen und erfährt, dass diese ebenfalls anonyme Briefe erhalten haben, in denen sie des Mordes an ihrem Freund beschuldigt werden. So macht sich Fukase auf die Suche nach der Wahrheit und diese ist schlussendlich sehr schmerzlich. Erschreckend wie leicht sie alle ihr Leben lebten ohne sich Gedanken zu machen und sich erst besinnen als sie plötzlich bedroht wurden. Und man merkt wie wenig die Freunde auch voneinander wussten.

Das Buch endet mit einem WOW Effekt, den ich so nicht erwartet habe. So viel sei verraten, das schöne Cover bekommt eine grosse Bedeutung!

Unbedingt lesen, nicht nur für Japan-Fans

Lese-Tipp für den Monat Mai


 

Der erfolgreiche Autor Manuel wird eines Nachts von der Polizei mit der Nachricht überrascht, dass sein Ehemann Alvaro in Galicien mit dem Auto tödlich verunfallt ist. Zuerst kann er die Nachricht nicht glauben, wähnt er seinen Mann doch auf einer Geschäftsreise. Er reist nach Galicien und erfährt dort unglaubliche Dinge. Alvaro hat anscheinend während Jahren ein heimliches Doppelleben geführt: eines mit Manuel in Madrid und eines als Graf in Galicien. Seit dem Tod seines Vaters führte er die Geschäfte der Adligen Familie. Manuel ist fassungslos und möchte so schnell wie möglich wieder abreisen. Vom Anwalt der Familie erfährt er bei der Testamentseröffnung, dass er als Alleinerbe eingesetzt worden ist. Den ersten Gedanken, das Erbe auszuschlagen, verwirft Manuel, als er den Hass und die Feindseligkeit der Familie zu spüren bekommt. Er wird neugierig, wieso hat sein Partner Alvaro ihm nie von Galicien erzählt, was für ein Mensch war Alvaro wirklich, was sagt das über ihre Ehe aus? Als der frischpensionierte Kommissar Nogueira auftaucht und seine Zweifel am Unfalltod äussert, beginnt Manuel zu recherchieren, er spricht mit Menschen, die Alvaro gekannt haben und macht sich auf die Suche nach der Wahrheit …
Reisen Sie als Leser mit Manuel nach Galicien, geniessen sie die Beschreibung der spanischen Landschaft, die Schilderung des einfachen Lebens als Weinbauer an den Steilhängen der Ribeira Sacra oder das Leben der reichen, adligen Familie, die aus der Zeit gefallen scheint, mit Geheimnissen, Intrigen, Bediensteten, Verbindungen zur katholischen Kirche und Vorurteilen Schwulen gegenüber.
Spannender und unterhaltender Schmöcker - gerade richtig für den Liegestuhl und einen lauen Frühlingsabend oder aber auch nasse Regentage!